Life in Hell

Mittwoch, 29. Juni 2005

Wie ich einmal Bill Gates im Traum traf

Heute nacht hab ich Bill Gates getroffen. Im Traum. Mit nicht weiter nachhaltig in Erinnerung gebliebenen Kollegen war ich bei BillyBoy persönlich, um etwas zu präsentieren. Was genau das war, weiß ich auch nicht mehr.

Das ist das Dumme an Träumen, man kann sich hinterher immer nur an ein Drittel erinnern, was das nacherzählen zumeist sehr mühsam macht.

Jedenfalls waren wir im Büro von Mr. Gates, der sich als sehr freundlich und umgänglich herausstellte. Was auch immer der Anlass des Besuchs gewesen war schien ihn nicht weiter zu interessieren. Denn er versuchte uns von einer neuen Erfindung (?) zu begeistern. Dabei handelte es sich um kleine Sensoren mit Antennen, die man sich in die Finger, respektive Fingerspitze implantieren lassen sollte - in alle zehn Finger, wohlgemerkt.

Damit hätte man dann, so ein enthusiastischer Gates, immer und überall ein Keyboard dabei. (Falls Musiker mitlesen - ich meine eine Tastatur, aber Gates sprach englisch ;-) Er tippte dann auch zum Beweis schnell ein paar kleine E-Mails auf der Tischplatte.

Ich fand die Idee blöd, weil ich ein Keyboard-Fanatiker bin. Um ihn davon zu überzeugen, dass die meisten Menschen lieber haptisch Tasten drücken und mit einer solchen Blind-Tipp-Prothese eher weniger anfangen könnten, hab ich Bill Gates dann in einen Nachbarraum geschleift, in dem eine Horde Entwickler saßen.

Jeder von ihnen hatte ein Non-Standard Keybord, einige z.B. die Ergo-Tastaturen, andere das Das Keyboard, wieder andere anscheinend selbstgebaute Tastaturen. Er fand das interessant, aber bleib bei seiner Begeisterung für die Implantate. Irgendwann hab ich dann nicht mehr versucht im die Implantate auszureden sondern als Geschäftsidee entwickelt, dann doch kleine faltbare oder ausrollbare Tastatur-Matten zu produzieren, die als Muster die Tastenanordnung einer normalen Tastatur hätten. Dann müsse man mit den Implantaten nicht blind tippen müsste sondern sähe, welchen Buchstaben man treffen wolle.

Was aus dieser brillianten Geschäftsidee geworden ist, weiß ich nicht mehr. Irgendwie wechselte die Großhirnrinde (oder wo immer man träumt) den Kanal. Von der folgenden Sendung ist aber nach dem Aufwachen nichts haften geblieben.

Freitag, 1. April 2005

Harald Juhnke ist tot

Im Kopf-an-Kopf dahinsiechen von Fürst Rainier und Papst JPII ist der Ur-Berliner Saufnase damit ein echter Außenseitersieg gelungen.

schon blöd

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